Storytelling und Narrative Strukturen

Prof. Hans Kornacher

Kreditpunkte
6
Sprache
deutsch
Kürzel
SNS
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
keine über die Zulassungsvorrausetzungen zum Studium hinausgehenden

Empfohlene Voraussetzungen

Audiovisuelles Medienprojekt (Bachelor)

Kurzbeschreibung

Das Modul führt in die grundlegenden narrativen Modelle in unterschiedlichen Medien und Kontexten ein. Die Studierenden lernen diese Konzepte zu verstehen und sinnvoll einzusetzen.

Lehrform/SWS

4 SWS: Vorlesung 2 SWS; Projekt 2 SWS

Arbeitsaufwand

Gesamtaufwand 180 Stunden, davon - 36h Vorlesung - 36h Projekt - 108h Selbststudium

Angestrebte Lernergebnisse

Die Studierenden kennen die grundlegenden narrativen Modelle in unterschiedlichen Medien und Kontexten.

Sie haben die Fähigkeit zur Entwicklung eigener medienspezifischer Erzählformen und können für diese, unter Berücksichtigung zielgruppenspezifischer Bedürfnisse, narrativen Content erschaffen. Sie haben die notwendige Fertigkeit zur Analyse, Diskussion und kritischen Betrachtung der in den verschiedenen Medien unterschiedlich verwendeten narrativen Modelle.

Die Studierenden haben die Entwicklungs- und Methodenkompetenz auf dem Gebiet des Storytelling in unterschiedlichen Medien und Arbeitsumgebungen.

Pragmatisches Ziel ist es, in den unterschiedlichsten Berufsfeldern digitaler Medien die Entwicklung und den Einsatz narrativer Strukturen zu beraten, zu planen oder zu verantworten.

Inhalt

  • Storytelling Grundlagen
  • dramaturgische Erzähl-Muster: Plot-Point-Modell und Heldenreise
  • Anwendung in verschiedenen Kontexten wie Film, Computerspiel, Entwicklungsumgebung und Kommunikation

Studien-/Prüfungsleistungen

Gewichtung der Prüfungsleistung für die Gesamtnote ist jeweils in Klammern angegeben. - Projektarbeit (50%) - Schriftliche Ausarbeitung (50%)

Medienformen

  • Beamer-gestützte Vorlesungen (Folien in elektronischer Form)
  • Beispiele aus verschiedenen Medien in elektronischer Form
  • Projektentwicklungstools
  • Projektarbeit in Teams, um die erlernten Methoden und Techniken einzuüben und zu vertiefen

Literatur

  • Field, Syd (1987): Drehbuchschreiben für Film und Fernsehen, München
  • Fuchs, Werner T. (2013): Warum das Gehirn Geschichten liebt, Haufe-Lexware GmbH. Freiburg
  • Vogler, Christopher (2007): Die Odyssee des Drehbuchschreibens. Zweitausendeins. Frankfurt a. M.